Am 16.01.2026 durfte die Cosmema GmbH in Gaimersheim Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei sowie Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, zu einem persönlichen Besuch begrüßen. Ziel des Termins war es, sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des GovTech-Unternehmens zu machen und gemeinsam über aktuelle sowie zukünftige Entwicklungen der Digitalisierung in bayerischen Kommunen zu sprechen. Begleitet wurde Dr. Herrmann von Frau Dr. Tajana Schleicher und Dr. Benedikt Lickleder.
Zum Auftakt führte Johannes Vollnhals, Gründer und Geschäftsführer der Cosmema GmbH, durch die Räumlichkeiten des Unternehmens. Dabei stellte er das Work-Life-Office-Konzept vor, das bewusst moderne Arbeitswelten mit einem offenen, kreativen Start-up-Charakter verbindet. Im Rahmen der Führung präsentierte Cosmema seine digitalen Lösungen für Kommunen, darunter die kommunale Homepage, die Heimat-Info App sowie den virtuellen Mitarbeiter auf Basis von Künstlicher Intelligenz.
Cosmema hat sich innerhalb von nur sechs Jahren vom Ein-Mann-Start-up zum Marktführer für digitale Bürgerkommunikation in Kommunen entwickelt. Heute sind die Lösungen des Unternehmens in über 800 Kommunen in Bayern im Einsatz und erreichen täglich knapp eine Million Bürgerinnen und Bürger.
Im Anschluss an die Führung fand ein intensiver fachlicher Austausch zwischen Dr. Florian Herrmann, seinen Begleitern aus der Staatskanzlei sowie Johannes Vollnhals und dem Team der Cosmema GmbH statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen insbesondere die Potenziale und Chancen von Künstlicher Intelligenz im kommunalen sowie im öffentlichen und staatlichen Bereich.
Dabei stellte Cosmema seinen virtuellen Mitarbeiter auf Basis von Künstlicher Intelligenz vor, der bereits in über 250 Kommunen in Bayern eingesetzt wird. Die Lösung unterstützt Verwaltungen spürbar im täglichen Bürgerservice, indem sie Bürgeranfragen rund um die Uhr beantwortet. Der virtuelle Mitarbeiter greift ausschließlich auf legitimierte und geprüfte Datenquellen der jeweiligen Kommune zu und stellt so verlässliche Informationen bereit. Die Anwendung ist barrierefrei nutzbar, verfügt über eine Vorlesefunktion, unterstützt mehr als 100 Sprachen und kann sowohl per Text als auch per Sprache bedient werden. Zusätzlich verweist die KI gezielt auf passende Online-Verfahren, Formulare und Fachanwendungen und trägt damit wesentlich zur Entlastung der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter bei.
Im gemeinsamen Pressestatement hoben Dr. Florian Herrmann und Johannes Vollnhals die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen innovativen Technologieanbietern wie der Cosmema GmbH und dem Freistaat Bayern hervor. Ziel sei es, standardisierte und skalierbare digitale Lösungen zu etablieren, den Bürgerservice nachhaltig zu verbessern und die Verwaltungen langfristig zu entlasten.
Der virtuelle Mitarbeiter bringe Bürgerinnen und Bürger bereits heute gezielt zum richtigen Formular und leiste damit einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu durchgängig digitalen Verwaltungsprozessen. Perspektivisch müsse es jedoch selbstverständlich werden, Verwaltungsverfahren vollständig digital und medienbruchfrei abzuschließen, etwa durch die Einbindung der EUDI-Wallet und die Möglichkeit, Vorgänge einfach und sicher digital zu signieren.
Johannes Vollnhals betonte in diesem Zusammenhang, dass Verwaltungsprozesse künftig genauso intuitiv und einfach funktionieren sollten wie eine Bestellung in einem Online-Shop.
Der Besuch unterstrich die Rolle von Cosmema als innovativer Treiber der digitalen Verwaltung und als aktiver Gestalter eines modernen, bürgernahen Staates.